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Verfasser Horizontale Antenne vs. vertikale Antenne
Henning Gajek
Super Administrator

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Beiträge: 2265
Ort: Bad Dürkheim
Eingetreten: 07.01.08
Eingetragen um 03.12.2019 10:00
Hallo,

funkfreund Robin schrieb:

Hallo Henning, hallo Peter,

danke für Eure Antworten. Das President McKinley EU macht insgesamt einen sehr guten Eindruck. Einzige bisher aufgefallene Schwachstelle ist der fast unhörbare Roger Piep, der bei Gebrauch in der Praxis aber ohnehin wohl auch eher eine Nervensäge wäre.

Zur Antenne:

Das Dach ist nicht durch Metallfolie abgeschirmt.
Die Antenne ist eine Diamond BB-6W. Das ist eine breitbandige Drahtantenne für den gesamten Kurzwellenbereich. So wie ich sie montiert habe ist sie horizontal polarisiert. Da die meisten CB-Funk-Stationen mit vertikaler Polarisation arbeiten ist das natürlich ineffizient. Allerdings wäre doch zu vermuten, dass Stationen aus der Region, die ich ganz passabel empfangen kann, mich auch hören sollten.

73 von Fridel


Die Dämpfung von vertikal zu horizontal ist ziemlich hoch.

Laut https://www.amateurfunk-verbindet.de/infeck/ant-polari.html beträgt die Dämpfung 25 dB, das sind etwa 6 S-Stufen. Da ist klar, dass Du nicht rauskommst. Hat Dein Dach ein Fenster? Kannst Du das mal (heimlich) öffnen und den Strahler mal nachts herausschieben?

Du wirst merken, das bewirkt Wunder.


--
73 & 55 (Gruss)
Henning Gajek
CB: Bad Dürkheim 23 / Bravo Delta 23 / 13HN23
QRV seit 1977
http://www.gajek.de/cb-funk
Verfasser RE: Horizontale Antenne vs. vertikale Antenne
13HN516
Reg. User

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Beiträge: 810
Ort: Gummersbach
Eingetreten: 19.02.19
Eingetragen um 03.12.2019 11:36
Hallo Rubin
Die Metall Folie unter dem Dach führt zu Reflektionen und Abschirmung.
Was mir nicht gefällt ist die Breitbandigkeit der Antenne, im gesamten Kurzwellen Bereich, sie sollte schon im Bereich 26/27 MHz in Resonanz sein, hast du mal die Stehwelle überprüft.
Die Dimond BB6W hat 6,40 Meter etwas zu lang, im 11 Meter Band sind Lambda 1/2 = 5,50 gesamt länge, dh pro Draht beim Mitte gespeisten Dipol, je Lambda 1/4 =2,75 Meter.
Der Preis von 139 Euro ist auch ein Stolzer Preis den man nicht ausgeben muss, viel zu teuer.
Horizontal geht schon das hatte ich auch ganz am Anfang vor 32 Jahren, mit ganz guten erfolgen, natürlich währe Vertikal wesentlich besser, optimal.
Eine Boomerang Antenne unter dem Dach kann ich empfehlen, meinen selbst gebastelten Horizontalen Dipol habe ich 1988 durch solch eine Antenne ersetzt.
Den Roger Piep braucht man nicht unbedingt,
den ganzen Firlefanz wie Roger Piep Echo tüteltü Effekte, braucht man nicht hat mich schon früher genervt, wo ich mich ernsthaft fragte sind wir am Funken oder auf der Kirmes.
73&55 Peter


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Am Mike Peter
Verfasser RE: Horizontale Antenne vs. vertikale Antenne
Santana 51
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Beiträge: 137
Ort: Ludwigshafen
Eingetreten: 05.05.16
Eingetragen um 04.12.2019 21:38
Merke:
a.) je breitbandiger eine Antenne ausgelegt ist, desto schlechter ist die Güte.
b.) je kürzer eine Antenne ist, desto schlechter ist der Wirkungsgrad.

Die Antenne soll für eine Wellenlänge bis zu 150m (2Mhz) ausgelegt sein, ist aber nur 6,4m lang.
Die Drahtlänge hat wahrscheinlich über die gesamte Kurzwelle keine vernünftige Resonanz und ist deshalb am Speisepunkt fast immer hochohmig.
In der grauen Dose ist ein 6:1-Trafo mit 4 Windungen gegen Masse und 6 Windungen zum Draht hin.
Da der Speisewiderstand auf jeder Frequenz irgendwas anderes hat, ist zwischen den beiden Wicklungen, also zwischen Masse und Strahler ein 600Ohm-Powerwiderstand plaziert damit mal künstlich ein definiertes Transformationsverhältnis vorgaukeln kann..
Auf den meisten Frequenzen wird der Widerstand Sendeleistung in Wärme umsetzen, damit am SWR-Meter der Zeiger bloß nicht über 2 kommt.

Meine bescheidene Meinung:
Die Antenne hilft...hauptsächlich dem, der sie verkauft.....


73 Achim (13HN465)
Verfasser RE: Horizontale Antenne vs. vertikale Antenne
13HN516
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Beiträge: 810
Ort: Gummersbach
Eingetreten: 19.02.19
Eingetragen um 05.12.2019 12:07
Hallo
Das die Antenne von 1-30 MHz Sendetauglich ist und dann noch in Resonanz sein soll, hatte ich eh schon von vornherein bezweifelt. Alles Augenwischerei und das für 139 Euro.
Merke schon alleine z.B für das 80 Meter Band bräuchte man 40 Meter gesamt Länge (Lambda 1/4 je Litze 20 Meter), da währe er auch noch im 40 Meter Band in Resonanz, allerdings dann als Ganzwellen Dipol.
73&55 Peter


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Am Mike Peter
Verfasser RE: Horizontale Antenne vs. vertikale Antenne
Rubin
Reg. User

Beiträge: 4
Eingetreten: 01.12.19
Eingetragen um 27.01.2020 21:38
Das Problem ist geklärt.
Alle Stationen, die ich mit ziemlich starken Signalen empfange, die mein Signal jedoch gar nicht (oder nur ziemlich schlecht) empfangen, arbeiten mit "sehr viel Dampf". Ihr versteht was ich meine ;-)

73 von Michael

PS: Vielleicht benötigt man hier in Südbaden auch so viele Leistung um zu den nächsten benachbarten Stationen Kontakt zu bekommen. Es gibt hier im Dreiländereck D/F/CH nur sehr wenige aktive CB-Funk Stationen. Mit Ausnahme von Kanal 28 ist hier nichts los im 11-m-Band.
Verfasser RE: Horizontale Antenne vs. vertikale Antenne
13HN516
Reg. User

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Beiträge: 810
Ort: Gummersbach
Eingetreten: 19.02.19
Eingetragen um 28.01.2020 16:05
Rubin schrieb:
Das Problem ist geklärt.
Alle Stationen, die ich mit ziemlich starken Signalen empfange, die mein Signal jedoch gar nicht (oder nur ziemlich schlecht) empfangen, arbeiten mit "sehr viel Dampf". Ihr versteht was ich meine ;-)


Hallo
Da die Antenne so schlecht bzw.daneben ist und sich nicht in Resonanz befindet, empfängst du die Stationen zwar aber sie hören dich nicht weil der Wirkungsgrad der Antenne gleich null ist und eher die Leistung durch Murks Anpassung z.B durch Lastwiderstand mit vorgegaukeltem SWR verbraten wird, nur das ein SWR gut aussieht. Da würde für den reinen Empfang Dicker Signale genauso gut auch ein Stück Draht ausreichen.


PS: Vielleicht benötigt man hier in Südbaden auch so viele Leistung um zu den nächsten benachbarten Stationen Kontakt zu bekommen. Es gibt hier im Dreiländereck D/F/CH nur sehr wenige aktive CB-Funk Stationen. Mit Ausnahme von Kanal 28 ist hier nichts los im 11-m-Band.


Nein braucht man nicht, nur eine geeignete Antenne, was bringen 50 Watt mit solch einer Antenne.
Der beste Verstärker ist immer noch die Antenne, vorausgesetzt sie ist auch für den Frequenzbereich geeignet.

73&55 Peter


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Am Mike Peter
Verfasser RE: Horizontale Antenne vs. vertikale Antenne
64Digger295
Reg. User

Beiträge: 93
Ort: Darmstadt
Eingetreten: 30.06.19
Eingetragen um 02.02.2020 14:55
Ein großes Problem ist der Squelsh.
Gerade in FM ist das Rauschen extrem nervig.
Deshalb sind bei vielen die Rauschsperren zugedreht bis zum geht nicht mehr.

Somit braucht sich auch keiner wundern, daß man mit geringerer Feldsterke die durch was auch immer bedingt ist, nicht gehört wird.

Zum Thema horizontal und vertikal gab es schon mächtige viele Spekulationen.
Beim Untergang der Titanik waren 2 verschieden Funksysteme im Einsatz.
Die Titanik hatte Funk von Marconi und die anderen Schiffe die dort in der Gegend waren und die Hilferufe nicht hörten hatten Telefunken.
Beim einem System war die Antenne vertikal, beim Anderen horizontal polarisiert.
Somit war eine Kommunikation kaum möglich.
Siehe oben die Angaben über die Dämpfung.
73
64Digger295

PS
Versuche es erst mal mit einer günstigen Stabantenne mit Gegengewichd durch das Dachfenster.
z.B. DV 27 lang mit paar Meter Kabel als Masse. (Ideal wäre, wenn du dieses Massekabel an den Heizkörper oder die Wasserleitung anschliesen kannst (sofern die Leitungen aus Metall sind)
Wenn das nicht zum Erfolg führt, dann kannst du diese Antenne noch sehr gut für "standmobilen" Berieb nutzen.


Die Postleitzahl: 64 295 (Darmstadt)
Der Skip: Digger (der Sucher),
13HN958 am Mike Hartmut
Mobil: AE5890Euro, StarMac / DV27 / DV 27 lang /
Lambda 1/2 Eigenbau
KF: AE6110, Hurrican 27
Bearbeitet von 64Digger295 auf 02.02.2020 15:12
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